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Veganuary Teil II: Dein veganer Kleiderschrank

Neele Neele 13 Jan 2023 Veganuary Teil II: Dein veganer Kleiderschrank

Im März 2025 hat Shop Like You Give a Damn Le Shop Vegan übernommen. Deshalb sind nun alle redaktionellen Inhalte, die Gründerin Rosalie Wolff und ihr Team mit so viel Hingabe erstellt haben, auf unserem Blog zu finden. Das ethische Einkaufserlebnis geht bei Shop Like You Give a Damn weiter:

Shoppe ethisch – ganz mühelos. Wir übernehmen die Recherche, damit du es nicht tun musst. 💚 Nachhaltige, faire & 100 % vegane Mode für Frauen und für Männer, tierversuchsfreie Kosmetik, Home-Essentials und mehr. Für alle, die mit Herz einkaufen.

In unserem Blog berichten wir rund ums Thema ‚Nachhaltige und vegane Kleidung‘. In diesem Veganuary Special fassen wir zusammen, was vegane Kleidung überhaupt bedeutet. Denn neben einer veganen Ernährung kann auch ein veganer Kleiderschrank ein wichtiger Beitrag zum Tier- und Umweltschutz sein. Und wer kennt es nicht? In den Tiefen unseres Kleiderschranks schlummern alte Sünden und Teile, die wir nur noch ungern anziehen. Dabei gibt es wohl keinen besseren Zeitpunkt als den ‚Veganuary‘, um endlich auszumisten. Hier erfährst Du, wie Du vegane Kleidung shoppst und Deine Garderobe tierleidfrei machen kannst.

Was ist vegane Kleidung?

Vegane Mode umfasst alle Kleidungsstücke, die ohne tierische Bestandteile und Tierleid hergestellt werden. Sie zeichnet sich durch eine ethische Konsequenz aus: Sogar die kleinsten Bestandteile sind tierfrei. Das bedeutet zum Beispiel, dass auch Knöpfe  nicht aus Horn oder Perlmutt bestehen dürfen. Selbst der Klebstoff für vegane Kleidung, Accessoires und Schuhe enthält keine tierischen Produkte. Genauso wenig wird vegane Regenbekleidung mit Bienenwachs imprägniert. Zu den bekanntesten nicht-veganen Materialien zählen heute Pelz, Leder, Wolle, Seide und Daunen. In den meisten Fällen besteht vegane Kleidung aus Synthetikfasern oder Materialien pflanzlichen Ursprungs. Demnach werden herkömmliche Textilien und Kleidungszubehör durch innovative, vegane Materialien ersetzt. Zum Beispiel bestehen vegane Taschen in Lederoptik aus pflanzlichem oder synthetischem Kunstleder. Vegane Wollpullover werden dagegen oftmals aus pflanzenbasierter Naturwolle gefertigt. Ein gutes Beispiel für vegane Sneaker sind die sportlichen Schuhe von GENESIS. Die nachhaltigen Sneaker im klassischen Retro-Look werden ausschließlich mit veganen Lederalternativen sowie tierfreiem Kleber verarbeitet. Sie sind mindestens genauso langlebig und robust wie herkömmliche Sneaker. Wir können daher zusammenfassen, dass vegane Kleidung unter ethischen Bedingungen tierfreundlich produziert wird. Im Folgenden stellen wir Dir einige vegane Materialien und Marken vor.  

Dein veganer Kleiderschrank – Tipps, wie Du ihn tierleidfrei machst

1. Vegan shoppen:
  • Kaufe Kleidung mit der Kennzeichung PETA Approved Vegan. Das Label zertifiziert vegane Kleidung, die zu 100 % tierfrei ist. Damit versichert es Dir eine tierfreundliche Herstellung in der gesamten Lieferkette. Selbst bei den kleinsten Bestandteilen wie Knöpfen oder Logo Patches, die oftmals aus Leder bestehen, kannst Du Dir sicher sein, dass sie tierleidfrei sind.
  • Informiere Dich über vegane Marken. Sogar gesamte Modeunternehmen können mit dem Siegel PETA Approved Vegan zertifiziert sein. Eine Liste von veganen und teilweise veganen Modelabels findest Du bei uns im Blog.
 

Vegane Mode und vegane Materialien bei Le Shop Vegan

  2. Setze auf vegane Materialien statt Tierprodukten wie Pelz, Leder, Daunen, Wolle und Seide:
  • Vegane Naturwolle: Im Winter musst Du nicht auf kuschelige Strickpullover verzichten. Halte Dich warm mit nachhaltigen Strickjacken und Pullovern aus veganer Bio-Baumwolle oder Sojawolle. Der Anbau von Bio-Baumwolle ist wesentlich umweltfreundlicher als die Produktion von tierischer Wolle bzw. herkömmlicher Baumwolle. Deswegen verwenden nachhaltige Modelabels wie ARMED ANGELS und JAN | N JUNE ausschließlich Organic Cotton. Mehr zu den Vorteilen von nachhaltiger Bio-Baumwolle findest Du hier.

Vegane Sojawolle ist eine innovative, pflanzliche Naturwolle, die genauso soft wie feines Kaschmir ist. Sie ist nachhaltig, natürlichen Ursprungs und damit auch biologisch abbaubar. Prominente wie Beyoncé und Jennifer Lopez schwören bereits auf diese Naturwolle. Sojawolle wird während der Tofu-Produktion aus Sojabohnen-Proteinen gewonnen. Das natürliche Material benötigt keine weiteren Zusatzstoffe. Es ist weich, seidig und gut zu Deiner Haut. Im Winter halten Dich Pullover und Strickjacken aus Sojawolle warm. Im Sommer bleiben sie kühl und bequem. Für diese vegane Wolle müssen keine Schafe oder Ziegen leiden. Außerdem wirkt sie antibakteriell. In unserem Blog kannst Du weitere vegane Alternativen kennenlernen.

 

Vegane Wolle, Vegane Seide, Vegane Daunen, Veganes Leder

 
  • Vegane Daunen: Nicht nur Tiere mit Fell leiden unter den Ansprüchen der Modeindustrie, sondern auch viele Vogelarten wie Enten und Gänse. In unserem Blog haben wir bereits über die unzähligen Vorteile von veganen Daunen gesprochen und wie Du mit veganen Daunenjacken Tierleben und die Umwelt schützen kannst.

Wie der Markenname schon verrät, entwirft das vegane Label SAVE THE DUCK nachhaltige Überbekleidung, die Tiere und Natur schützt. Ähnlich wie die das Modeunternehmen EMBASSY OF BRICKS AND LOGS stellt das italienische Slow Fashion Label Jacken mit Öko-Daunen aus recyceltem Polyester her. Die veganen Daunen aus Kunstfasern trocknen schnell und verfügen über thermoregulierende Eigenschaften. Sie sind pflegeleicht und langlebig. So kommst Du mit Deiner veganen Daunenjacke durch jede Jahreszeit. Außerdem begeistern die tierfreundlichen Jacken mit einer tollen Bauschkraft, sodass Du bei niedrigen Temperaturen nie wieder frieren musst. Hinzu kommt, dass die veganen Daunen umweltschonend produziert werden. Vor allem durch das Recycling von benutzten PET-Flaschen können Ressourcen wie Energie und Erdöl geschont werden. Gleichzeitig tragen die Modeunternehmen zum Meeresschutz und der Müllreduzierung bei, sodass wiederum Lebensräume und Tiere geschützt werden können.

  • Vegane Seide: Herkömmliche Seide wird aus den Kokons der Seidenraupe gewonnen. Sie besteht aus tierischen Proteinfasern. Echte Wohlfühl-Kleidung ist wie Seide fließend und sanft auf der Haut. Mit der veganen Yoga Kleidung von MANDALA kannst Du nachhaltige Entspannungsmomente erleben. Die gemütlichen Yoga Tops und Leggings bestehen aus pflanzen-basierten Materialien wie TENCEL™ Lyocell. Auch das deutsche Öko-Label LOVJOI setzt auf vegane Seide, indem es die sogenannte Cupro Bemberg™ Seide nutzt. Beide veganen Stoffe werden in einem nachhaltigen Herstellungsprozess aus pflanzlichen Naturfasern gewonnen. Sie stehen für einen geschlossenen Naturkreislauf. Die natürlichen Materialien sind biologisch abbaubar, freundlich zur Haut und atmungsaktiv. Zudem wirken sie antibakteriell und verleihen Deiner Kleidung ein angenehm leichtes Tragegefühl. Fühl' Dich wohl in veganer, seidig-weicher Bio-Mode
 

Ein veganer Kleiderschrank ist frei von tierischen Materialien.

  3. Achte auf vegane Kleidung, die zugleich auch nachhaltig ist:
  • Veganes Leder: AppleSkin, Kaktusleder oder Piñatex sind gute Beispiele für vegane Lederalternativen, die aus Naturfasern bestehen. Bei der Herstellung dieser pflanzlichen Lederalternativen werden Ressourcen geschont und Bio-Abfälle recycelt, z. B. aus der Apfelsaft-Industrie. Für diese Materialien sind weder Tierleid noch Massentierhaltung notwendig.

Bei uns im Shop findest Du u. a. eine breite Auswahl an stilvollen Taschen aus AppleSkin. Die MATT&NAT Studio 901 Kollektion besteht zum Großteil aus nachhaltigem Apfelleder. Das pflanzliche Öko-Material ist umweltfreundlich und biologisch abbaubar. Und das Beste daran: Es ist vegan, natürlich und genauso elegant und haltbar wie echtes Leder. Mit veganem Leder aus Naturfasern musst Du keine Kompromisse machen. Außerdem findest Du bei uns im Shop noch mehr veganes Leder. Klick' Dich durch und entdecke vegane Lederschuhe von NAE aus Industriemais oder Ananaspflanzen. Demnächst erwarten Dich im Shop auch nachhaltige Sneaker aus Weintraubenresten von MoEa.

4. Nachhaltig shoppen:
  • Schone Ressourcen und achte auf Qualität. Nachhaltigkeit fängt bereits beim Kauf eines Kleidungsstücks an. Achte dabei auf eine hochwertige Qualität, denn je langlebiger Deine Kleidung, desto umweltschonender. Indem Du Deine Kleidung richtig pflegst und ggf. reparierst, kannst Du auf Dauer Ressourcen schonen und zur Erhaltung unseres Planeten beitragen. So reduzierst Du Textilmüll sowie Deinen eigenen ökologischen Fußabdruck. Letztendlich kann Deine Ressourcenschonung zur Rettung von Lebensräumen beitragen.
  • Kaufe Second Hand oder mithilfe von Öko-Siegeln. Wenn Du nicht auf tierische Materialien verzichten möchtest, kannst Du entweder nach Second Hand Teilen Ausschau halten oder auf Gütesiegel achten, die transparente Lieferketten garantieren. Beispielsweise kennzeichnen die Zertifikate Global Traceable Down Standard (Global TDS) und Responsible Down Standard (RDS) eine tierfreundliche Daunengewinnung sowie einen respektvollen Umgang mit Tierrechten. Siegel wie Naturleder IVN (Internationaler Verband der Naturtextilwirtschaft e.V.) und Leather Working Group (LWG) stehen dagegen für möglichst ökologische Lederproduktionen, die Ressourcen und Klima schonen.
Na, worauf wartest Du? Dein veganer Kleiderschrank kann zum Tierwohl und Umweltschutz beitragen. Entdecke im Shop vegane Kleidung, Schuhe und Accessoires. Und wenn Du noch nicht genug hast, kannst Du auch bei You | Concious weiterstöbern. Titelbild von SAVE THE DUCK