10 Fakten über Mikroplastik
Neele
Im März 2025 hat Shop Like You Give a Damn Le Shop Vegan übernommen. Deshalb sind nun alle redaktionellen Inhalte, die Gründerin Rosalie Wolff und ihr Team mit so viel Hingabe erstellt haben, auf unserem Blog zu finden. Das ethische Einkaufserlebnis geht bei Shop Like You Give a Damn weiter:
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In Deinem Duschgel, im Waschmittel, in Kosmetikprodukten, auf Deiner Haut und im Meer – Alle sprechen von Mikroplastik. Doch warum ist das winzige Plastik eine solche große Belastung für unsere Umwelt? Ist es gesundheitsschädlich? Wie gelangt das sogenannte Mikroplastik überhaupt in unsere Umwelt? In diesem Blogbeitrag erfährst Du 10 Dinge, die Du unbedingt über Mikroplastik wissen solltest. Außerdem haben wir einfache Tipps für Dich, damit Du das Plastikaufkommen in Deinem Leben reduzieren kannst.
10 Dinge, die Du über Mikroplastik wissen solltest
Fakt 1: Mikroplastik entsteht, wenn sich Kunststoff auf Dauer in winzig kleine Teile zersetzt. Zum Beispiel, wenn Du Synthetik-Kleidung wäschst und sich in der Waschmaschine durch die Reibung Kunststofffasern ablösen. Selbst durch das Tragen synthetischer Kleidungsstücke können Mikroplastikteilchen freigesetzt werden. Auch durch den Reifenabrieb beim Autofahren wird Mikroplastik in die Luft getragen. Das drastischste Beispiel sind Plastikflaschen und Plastiktüten im Ozean: Mit der Zeit zersetzen sie sich in kleine Kunststoffpartikel, die schließlich in die Nahrungskette von Meerestieren gelangen. Mikroplastik bezeichnet daher feste, unlösliche Polymere bzw. Kunststoffpartikel, die kleiner als 5 mm sind. Sie sind mit dem bloßen Auge kaum zu erkennen. Zudem sind sie so winzig, dass sie nur schwer gefiltert werden können. Fakt 2: Zu den größten Mikroplastik-Quellen zählen laut dem Naturschutzbund Deutschland u. a. der Reifenabrieb von Fahrzeugen, der Abrieb von Schuhsohlen, Kunststoffverpackungen, Fahrbahnmarkierungen, Synthetik-Kleidung, die Verwehung von Sport- und Spielplätzen sowie Freisetzungen auf Baustellen.Umweltbelastungen durch Mikroplastik
Fakt 3:Mikroplastik ist also ein Folgeprodukt von Plastik. Plastik wird aus fossilen Rohstoffen erzeugt, die nicht-erneuerbar sind. Zudem benötigt die Produktion sehr viel Energie und chemische Substanzen. Der daraus entstehende Kunststoff ist nicht biologisch abbaubar und muss nach der Entsorgung verbrannt werden. Sowohl die Produktion als auch die Verbrennung von Plastik verursacht einen klimaschädlichen CO₂-Ausstoß.
Fakt 4: Mikroplastik ist in vielen Aspekten eine Belastung für die Umwelt und gefährdet damit Tierleben. Tiere wie Fische, Wale und Vögel, die am Meer oder im Meer leben, nehmen Mikroplastik zu sich. Viele erkranken oder sterben daran, weil sie es nicht verdauen können.Mikroplastik in Lebensmitteln, Pflege- und Haushaltsprodukten
Fakt 5: In den verschiedensten Industrien wird Mikroplastik gezielt für die Herstellung anderer Produkte eingesetzt. Beispielsweise ist Mikroplastik in vielen Kosmetikprodukten und Waschmitteln enthalten. Oftmals wird es als Bindemittel von flüssigen Produkten eingesetzt. In Peelings oder Zahnpasta ist es sogar als Schleifmittel zu finden. Im Lifestyle Blog von Elisabeth Green erfährst Du mehr über nachhaltige Naturkosmetik, die frei von Mikroplastik ist. Fakt 6:Mikroplastik ist Teil unserer Nahrungskette. Wir nehmen wöchentlich bis zu 5 Gramm Mikroplastik zu uns – das entspricht in etwa des Gewichts einer Kreditkarte. Es ist sowohl in unserer Atemluft, unserem Trinkwasser als auch in einigen Lebensmitteln enthalten. Es ist zwar noch unklar, ob und wie gesundheitsschädlich es ist, dennoch gilt es auch der Natur zuliebe, Plastik zu reduzieren. Die Aufnahme von Mikroplastikpartikeln kannst Du u. a. dadurch vermeiden, indem Du Leitungswasser statt Wasser aus PET-Flaschen zu Dir nimmst.
Gemeinsam Plastik reduzieren
Fakt 7:Jede*r Einzelne von uns kann etwas gegen Mikroplastik tun. Allein der Verzicht auf unnötige Plastikverpackungen, Einwegflaschen oder Plastikgeschirr kann einiges bewirken. Stattdessen kannst Du Verpackungen und Behälter aus langlebigen, wiederverwendbaren Materialien nutzen, z. B. eine Trinkflasche aus Metall, eine Einkaufstasche aus Bio-Baumwolle oder Bambusbesteck.
Fakt 8:Das Reduzieren von Plastik fängt beim Einkaufen an. In sogenannten ‚Unverpackt‘-Läden kannst Du plastikfrei einkaufen. Ein weiterer Vorteil ist, dass Du die Ware oftmals selbst in mitgebrachte Behälter füllen kannst. So kannst Du Dir individuelle Mengen aussuchen und Deine Lebensmittel in verschließbaren Behältern frisch halten. Das macht nicht nur einen verpackungsfreien Haushalt, sondern auch nachhaltiges Kochen möglich. Es ist also eine win-win Situation für Dich und die Umwelt. Nach dem Motto ‚zero waste‘ kannst Du auf diese Weise in der Küche Abfall minimieren. Idealerweise trennst Du Deinen Plastikmüll von anderen Materialien.
Fakt 9:Das Gleiche gilt für das Shoppen und Pflegen Deiner Kleidung: Bereits beim Einkaufen kannst Du Mikroplastik vermeiden. Je weniger Polyester-Kleidung Du kaufst und trägst, desto besser. Allgemein kann man sagen, dass nachhaltige Kleidung aus Naturfasern in vielen Aspekten umweltschonender ist. Ihre Fasern sind meistens biologisch abbaubar. Zudem gibt es mittlerweile eine Reihe an umweltfreundlichen Waschmitteln ohne Mikroplastik. Auch Wäschebeutel für synthetische Kleidung helfen Dir dabei, unseren Planeten und Lebewesen zu schützen. Sie fangen beim Waschen die Mikrofasern Deiner Kleidung auf.
Fakt 10:Zwar kann man bewusst Plastik reduzieren, ganz kommt man aber nicht herum. Kleidung aus synthetischen Textilfasern verfügen oftmals über funktionale Vorteile. Zum Beispiel bieten Synthetikmaterialien gute Eigenschaften für Sport- und Yoga Kleidung sowie wetterfeste Oberbekleidung. Bei uns im Shop findest Du eine breite Auswahl an nachhaltiger Kleidung aus recycelten Materialien. Die Verwendung von recyceltem Polyester ist grundsätzlich ressourcenschonender als die Herstellung von Neufasern. Klick’ Dich durch und entdecke umweltfreundliche Yoga Wear, vegane Daunenjacken und nachhaltige Regenjacken aus recyceltem PET (rPET). Viele der Artikel sind sogar durch den Global Recycled Standard (GRS) zertifiziert.
Titelbild von Thirdman auf Pexels
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