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Vegan leben – was bringt das eigentlich?

Le Shop Vegan Le Shop Vegan 27 Sep 2021 Vegan leben – was bringt das eigentlich?

Im März 2025 hat Shop Like You Give a Damn Le Shop Vegan übernommen. Deshalb sind nun alle redaktionellen Inhalte, die Gründerin Rosalie Wolff und ihr Team mit so viel Hingabe erstellt haben, auf unserem Blog zu finden. Das ethische Einkaufserlebnis geht bei Shop Like You Give a Damn weiter:

Shoppe ethisch – ganz mühelos. Wir übernehmen die Recherche, damit du es nicht tun musst. 💚 Nachhaltige, faire & 100 % vegane Mode für Frauen und für Männer, tierversuchsfreie Kosmetik, Home-Essentials und mehr. Für alle, die mit Herz einkaufen.

Immer mehr Menschen entscheiden sich für eine vegane Ernährung. Vegan leben bedeutet aber noch mehr. Denn ob Mode, Beauty oder Haushalt: Tierische Produkte begegnen uns im Alltag überall. Wie man es schafft, auch bei Kleidung, Kosmetik und Co. auf tierleidfreie Alternativen umzusteigen und welche Auswirkungen das Ganze hat? Ein Erfahrungsbericht mit Fakten, Tipps und Ideen für deinen Alltag

Bereicherung statt Verzicht: Vegan leben

Vegan zu leben, macht einen gewaltigen Unterschied – sei es für die eigene Gesundheit, den Planeten, unsere Mitmenschen oder die Tiere. Dass andere Lebewesen für unsere Ernährung, Kleidung, Kosmetik und vieles mehr leiden müssen, möchten viele Menschen nicht mehr hinnehmen. So leben laut Veganuary in Deutschland aktuell schon etwa 1,3 Millionen Menschen vegan. Allerdings beziehen diese Zahlen sich vorwiegend auf die Ernährung. Denn für die meisten beginnt der erste Schritt in Richtung vegan leben auf dem eigenen Teller. Kein Wunder: Angesichts der großen Auswahl im Supermarkt ist es heutzutage – vor allem in der Großstadt – kein Problem mehr, pflanzliche Alternativen für Käse, Fleisch, Milchprodukte und Süßigkeiten zu finden. Ob Mozzarella, Grießpudding, Schnitzel, Schokolade oder Tiefkühlpizza: Für fast alle tierischen Produkte gibt es tolle vegane Alternativen. Hätte mir das jemand vor zehn Jahren erzählt, hätte ich große Augen gemacht. Denn als ich mich für ein veganes Leben entschied, war die Auswahl noch mehr als bescheiden. Ich war froh, wenn ich im Café Sojamilch bekam und beim Bestellen nicht schräg angeguckt wurde. Ganz ehrlich: Einfach war die vegane Ernährungsumstellung nicht! Vor allem gute Käsealternativen und Schokolade fehlten mir sehr. Warum ich trotzdem durchgehalten habe? Vegan leben war für mich schon immer eine ethische Entscheidung, die ich aus Mitgefühl für die Tiere getroffen habe. Je mehr ich mich mit dem Thema beschäftigte, desto klarer wurde mir: es ist die einzige Option. Das bedeutete aber auch, dass ich meine Garderobe umstellen musste.

Vegane Materialien: Werden für Leder Tiere getötet?

Tierschutz beginnt häufig mit der Ernährung – doch er hört noch lange nicht dort auf. Wer nicht nur vegan essen, sondern wirklich vegan leben möchte, ersetzt tierische Produkte auch in allen anderen Lebensbereichen durch ethisch korrekte Alternativen. Leder, Daunen und Pelz sind eben kein Abfallprodukt der Fleischindustrie. Tiere werden dafür genauso ausgebeutet und getötet wie für Schnitzel, Milch und Eier. Für Seide werden Raupen lebendig gekocht, für Merinowolle werden Schafe verstümmelt und Angorakaninchen werden unter Schmerzen gerupft. Ähnlich sieht es im Beautybereich aus: Ob Lippenstift, Nagellack, Shampoo oder Seife – in zahlreichen Produkten finden sich unappetitliche Bestandteile aus Sehnen, Knochen, Federn, Hufen oder Drüsen. Von Tierversuchen, die leider noch immer an der Tagesordnung stehen, mal ganz abgesehen. Hier den Durchblick zu behalten, ist anfangs nicht ganz leicht. Denn natürlich werben Hersteller nicht mit dem Tierleid, das in ihren Produkten steckt. Die gute Nachricht ist aber, dass sich auch im Lifestyle-Bereich viel getan hat. Hochwertige Schuhe aus veganem Leder von MATT & NAT oder NAE, vegane Daunenjacken von Embassy of Bricks and Logs oder ecoalf, nachhaltiges Detox Denim von Armedangels oder kuscheliger Strick von Jan‘‚N June und kowtow: Es gibt so viele Labels, die beweisen, dass vegane Mode tierfreundlich, nachhaltig und stylisch sein kann. Ein schöner Nebeneffekt von nachhaltiger Stücke: Auf Chemikalien, die bei Fast Fashion zum Standard gehört, wird bei der Produktion verzichtet. Das ist besser für die Umwelt, die Tiere, die Gesundheit, das Gewissen und die Menschen, die unsere Kleidung produzieren.

Vegan burger  

Vegan leben: Ist das gesund?

Auswirkungen einer veganen Ernährung auf den Körper

Alles schön und gut – aber wie wirkt sich ein veganes Leben eigentlich auf die Gesundheit aus? Sofern man sich nicht nur von Fertigprodukten ernährt, sind pflanzliche Lebensmittel in der Regel kalorienärmer und nährstoffreicher. Das allein ist sehr positiv für das Gewichtsmanagement. Fleisch, Milchprodukte, Eier und Fisch enthalten Cholesterin, häufig Antibiotika-Rückstände und Wachstumshormone. Pflanzen sind frei von diesen Stoffen, dafür aber reich an Mikronährstoffen, Vitaminen, Mineralien und sekundären Pflanzenstoffen. Diese wirken beispielsweise entzündungshemmend, antioxidativ und kanzerogen, können uns also vor zahlreichen Zivilisationskrankheiten, wie Diabetes, Schlaganfällen oder Alzheimer schützen. Das sind wissenschaftliche Fakten, die von zahlreichen Ernährungsgesellschaften auf der ganzen Welt gestützt werden. Die British Dietic Association (BDA) spricht sich auf ihrer Website ausdrücklich für eine (gut geplante) vegane Ernährung aus, hält diese in jeder Lebensphase für bedarfsdeckend und arbeitet sogar mit der Vegan Society zusammen. Auch die Academy of Nutrition and Dietics (AND) vertritt die Ansicht, dass „Vegetarier und Veganer ein geringeres Risiko für koronare Herzkrankheiten, Diabetes Typ 2, Bluthochdruck, einige Krebsarten und Fettleibigkeit“ haben. Ich kann das nur bestätigen: Durch eine vollwertige pflanzliche Ernährung und mehr Sport wurde ich meine jahrelange Migräne los – und ich bin vorher bei zahlreichen Ärzten gewesen, die mir nicht helfen konnten. Voraussetzung sollte aber immer sein, die Blutwerte regelmäßig kontrollieren zu lassen und den Nährstoffbedarf im Blick zu behalten.

Klimaschutz und Auswirkungen auf die Umwelt

Auswirkungen eines veganen Lebens auf die Umwelt

Hättest du das gedacht? Laut einer Oxford-Studie spart jeder Veganer pro Jahr 2 Tonnen CO2 ein! Das entspricht etwa acht Economy Class-Flügen zwischen London und Berlin. Die Herstellung von 1 Liter Kuhmilch verbraucht laut Statista 628 Liter Wasser, für 1 Liter Sojamilch werden gerade mal 28 Liter benötigt. Und wie war das mit dem Regenwald? Über 70 Prozent der weltweit angebauten Sojabohnen werden zu Viehfutter verarbeitet, nicht zu Tofu oder Sojamilch. Die Massentierhaltung zählt zu den größten Umweltsünden überhaupt, das ist längst kein Geheimnis mehr. Wenn wir unseren Planeten erhalten möchten, führt an einem veganen Leben also eigentlich kein Weg vorbei. Das Schöne ist, dass sich das mit viel Genuss, Spaß und gutem Style gestalten lässt! Ich persönlich habe meine Entscheidung habe ich nie bereut. Ganz im Gegenteil: Ich habe tolle neue Lebensmittel, Gerichte, Marken und Menschen kennengelernt. Ich habe meine Leidenschaft für das Kochen entdeckt, bin inzwischen vegane Ernährungsberaterin, habe ein veganes Kochbuch herausgebracht und gebe Kochkurse. Für mich war es also in jeder Hinsicht eine Bereicherung. Ich bin mir sicher: es wird dir ebenso gehen!