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Slow Fashion & Slow Living - der Gegensatz zur Fast Fashion Industrie

Neele Neele 16 Sep 2022 Slow Fashion & Slow Living - der Gegensatz zur Fast Fashion Industrie

Im März 2025 hat Shop Like You Give a Damn Le Shop Vegan übernommen. Deshalb sind nun alle redaktionellen Inhalte, die Gründerin Rosalie Wolff und ihr Team mit so viel Hingabe erstellt haben, auf unserem Blog zu finden. Das ethische Einkaufserlebnis geht bei Shop Like You Give a Damn weiter:

Shoppe ethisch – ganz mühelos. Wir übernehmen die Recherche, damit du es nicht tun musst. 💚 Nachhaltige, faire & 100 % vegane Mode für Frauen und für Männer, tierversuchsfreie Kosmetik, Home-Essentials und mehr. Für alle, die mit Herz einkaufen.

Super günstige Mode und neue Kollektionen, die beim zweiten Blick ins Schaufenster schon wieder wechseln. Fast Fashion ist schnell und einfach zugänglich. Dass diese Modeindustrie schreckliche Folgen auf Mensch und Natur hat, ist nichts Neues mehr. Doch was ist die Alternative? Slow Fashion! Als Teil des Slow Living Konzepts kann das sogar die Antwort auf weitaus mehr sein, denn die Sehnsucht nach einem nachhaltigen und stressfreien Lebensstil ist groß. Wir stellen Dir den Lifestyle des achtsamen Erlebens vor.

Was ist Fast Fashion? Ein Recap

Die zu Deutsch „schnelle Mode“ basiert auf einem Geschäftsmodell, das die massenhafte Herstellung und den schnellen Verkauf von Kleidung verbindet. Und dafür braucht es natürlich die Schnelllebigkeit von Trends! Je öfter etwas IN und wieder OUT ist, desto schneller kann auch wieder neue Kleidung produziert werden. Daher glänzen Zara, H&M und Co. mittlerweile jeden Monat mit einer neuen Kollektion an der Kleiderstange. Die wird natürlich zu niedrigen Preisen angeboten, da sie so billig wie nur möglich hergestellt wurde. Mit der Fast Fashion Industrie hat sich auch die Fast Fashion Konsumkultur entwickelt. Anstatt die alte Jeans zu nähen, kauft man sich lieber billig eine Neue. Zudem wird angenommen, dass es zu jedem Anlass auch ein eigenes Outfit geben muss. Was dabei leider jedem bewusst ist: Dieses Verkaufs- und Konsumverhalten geht mit verheerenden Auswirkungen auf unsere Umwelt einher. Damit die Mode nämlich so günstig verkauft werden kann, muss sie auch günstig hergestellt werden. Das bedeutet: Menschen fertigen die Billigkleidung unter unwürdigen Arbeitsbedingungen. Dabei werden sie nicht fair bezahlt und erhalten meist nicht einmal die Ausstattung für eine sichere Arbeitsatmosphäre. Zudem sind Diskriminierung und Zwangsarbeit kein Fremdwort. Und auch die Natur leidet, denn die Materialien, die für die Produktion der Billigkleidung eingesetzt werden, sind oft umweltschädlich. Wie die Fast Fashion Kultur überhaupt entstanden ist, kannst Du im Blogartikel „Was ist Fast Fashion? Black Friday Special für Fair Fashion“ nachlesen.

Der treue Gegensatz: Slow Fashion

Die „langsame Mode“ ist der Gegensatz zur Fast Fashion Industrie. Slow Fashion als treuer Gegenentwurf, steht für eine nachhaltige Modeindustrie, die Hersteller, Konsument und Umwelt mit Respekt behandelt. Dabei geht das Spektrum von Kleidung tauschen über leihen bis hin zu Secondhand. Und es inkludiert eben auch Slow Fashion Brands: Das sind Marken, deren Fokus neben der Modeproduktion auf dem Schutz von Mensch, Tier und Natur liegt. Im Detail bedeutet das, dass sie zum Beispiel nur 2 neue Kollektionen pro Jahr herausbringen und dabei auf ein zeitloses Design achten. So kannst Du Dein Kleid auch noch den nächsten Sommer über tragen.

Respektvoller Umgang mit Mensch & Natur

Außerdem achten Slow Fashion Label darauf, nur schonend hergestellte und recycelte Materialien zu verwenden, um die Umwelt zu schonen. Durch den Anbau von Bio-Baumwolle zum Beispiel kommen schädliche Pestizide nicht mehr zum Einsatz. Und die Wiederverwertung von PET spart nicht nur Ressourcen und CO2 Emissionen, sie sorgt auch noch für einen saubereren Planeten. Kleidungsstücke, die aus solchen Materialien bestehen, wurden nicht nur umweltschonend hergestellt, sie sind auch noch länger haltbar. So hast Du eine Weile etwas von Deiner neuen Detox Lieblingsjeans. Ebenfalls wichtig sind die fairen Bedingungen, unter denen die Arbeiter*Innen die nachhaltige Kleidung produzieren. Dabei sind hohe soziale und ethische Standards ein Muss: Niemand soll ausgebeutet oder gezwungen werden. Sicherheit und faire Löhne stehen hier an oberster Stelle. Natürlich führt die Umsetzung dieser nachhaltigen Aspekte zu einem höheren Preis des Kleidungsstücks. Das gleicht aber die lange Haltbarkeit der Mode wieder aus, weil Dein T-Shirt eben nicht nach 2 Wochen bereits ein Loch hat. Woran Du Slow Fashion erkennst? An Fair Fashion Siegeln! Das sind sichere Zertifikate, die verschiedene Aspekte in Bezug auf die Nachhaltigkeit der Produktion garantieren. In unserer Blogreihe kannst Du noch mehr darüber erfahren. cardboardbox brown cardboard box von Marcell Viragh auf unsplash

Slow Living als Konzept für achtsames Erleben

Slow Fashion kann als ein Teil des Slow Living Konzepts gesehen werden. Der Trend des Slow Living entstand bereits in den 90er Jahren und war ursprünglich eine Gegenbewegung zur Fast Food. Heute lässt sich der Lifestyle „langsam leben“ auf jegliche Bereiche übertragen – wohnen, kochen, Freizeit gestalten. Es geht darum, einen Gang zurückzuschalten und sich bewusst mit Dingen auseinanderzusetzen. Der Grundgedanke liegt darauf, sich auf eine Sache zu konzentrieren.

Schneller Alltag macht müde

Warum wir das brauchen? Man verliert sich immer wieder in der Hektik des Alltags, will und muss ständig erreichbar sein und macht am besten noch 5 Dinge gleichzeitig, um so produktiv wie möglich zu sein. Das permanente Streben danach mehr zu erreichen und das Leben in allen Bereichen zu optimieren bestimmt uns. Unser Alltag ist von Schnelllebigkeit und tausenden von Reizen geprägt. Aber ist das wirklich gut für uns? Nein, denn dieser Dauerstress hat schlimme Auswirkungen. Und das nicht nur auf unsere Gesundheit, sondern auch auf unsere Umwelt: Der erhebliche Leistungsdruck lässt uns nicht mehr ruhig schlafen, Menschen werden ausgebeutet und die Natur wird genutzt, bis kein Zentimeter mehr übrig ist. Im Slow Life Prinzip gehört das der Vergangenheit an. Sich wieder am Menschlichen und nicht am Materiellen zu orientieren und Unternehmungen bewusst zu genießen, steht an erster Stelle. Das bedeutet nicht, dass man Pläne völlig aus dem Leben verbannen und nicht mehr der alltäglichen Routine nachgehen soll. Es geht viel mehr darum, sich mehr Zeit zu nehmen - und zwar für alles. Dadurch kann man Erlebnisse bewusster und intensiver wahrnehmen. Ob das ein Spaziergang im Wald mal ohne Podcast und Telefonie oder ein Besuch im Café mit Freunden ist, bei dem nicht nebenbei noch Arbeit-E-Mails beantwortet werden.

Slow Life und Le Shop Vegan

Weniger ist mehr - das gilt im Slow Life Konzept nicht nur für den Lebensstil, sondern auch für die Kleidung: Qualität ist wichtiger als Quantität. So ist Slow Fashion quasi die Entschleunigung der Fast Fashion Industrie. Der Konsum wird verlangsamt und die Kleidung wird länger getragen. Auch was Mode angeht, kann man seine Achtsamkeit trainieren und nachhaltige Entscheidungen treffen. Im Slow Living Lifestyle geht es dann auch darum, den eigenen Konsum zu hinterfragen. Brauche ich das neue Kleidungsstück wirklich? Wenn ja, ist der Second Hand Laden um die Ecke oder der Flohmarkt am Wochenende vielleicht eine Alternative. Wo kommen die Produkte her, die ich kaufe? Und da kommen wir ins Spiel! Le Shop Vegan achtet nämlich auf die Verwendung von nachhaltigem Material und eine faire Produktion. Wie zeitlos das Design sein soll, darfst Du ganz allein entscheiden: Ob Klassiker neu belebt von Armedangels oder feminine Looks von Lovjoi - Unsere Brands bieten so einiges an! Was hältst Du vom Slow Life Prinzip? Nachhaltig leben bedeutet nicht nur anderen Menschen und der Natur Gutes zu tun. Es heißt auch achtsamer zu leben und Deine Entscheidungen bewusst und für Dich zu treffen.