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Nachhaltig reisen - wie geht das?

Neele Neele 17 Jun 2022 Nachhaltig reisen - wie geht das?

Im März 2025 hat Shop Like You Give a Damn Le Shop Vegan übernommen. Deshalb sind nun alle redaktionellen Inhalte, die Gründerin Rosalie Wolff und ihr Team mit so viel Hingabe erstellt haben, auf unserem Blog zu finden. Das ethische Einkaufserlebnis geht bei Shop Like You Give a Damn weiter:

Shoppe ethisch – ganz mühelos. Wir übernehmen die Recherche, damit du es nicht tun musst. 💚 Nachhaltige, faire & 100 % vegane Mode für Frauen und für Männer, tierversuchsfreie Kosmetik, Home-Essentials und mehr. Für alle, die mit Herz einkaufen.

Sonne, Strand und Meer. Das verstehen wohl die meisten unter Urlaub. Im Hotel entspannen, den Zimmerservice genießen und sich das Land vom Tour Guide zeigen lassen. So schön das klingt, so wirklich nachhaltig ist das Ganze leider nicht. Denn der Massentourismus hat erheblich negative Auswirkungen auf die Umwelt: von hohen Emissionen über maximalen Wasserverbrauch bis hin zum mangelnden Respekt vor Tieren. Auch wenn nachhaltig leben bereits für viele Menschen alltäglich ist, lässt man das umweltbewusste Gewissen oft zuhause, wenn es auf Reisen geht. Dabei sollte das Schützen von Umwelt und Ressourcen in einem fremden Land genauso wichtig sein. Oder nicht? Was nachhaltig reisen überhaupt bedeutet und wie sanfter Tourismus am besten funktioniert, erfährst Du hier.

Was bedeutet es, nachhaltig zu reisen?

Das nachhaltige Reisen ist als Reaktion auf den Massentourismus entstanden. Man nennt das auch "sanfter Tourismus" oder "Ökotourismus". Für den Urlauber geht es dabei vor allem darum, sich über ökologische und kulturelle Auswirkungen des Tourismus bewusst zu werden. Ziel ist es, das zu berücksichtigen und der gastgebenden Gemeinschaft und der Umwelt gerecht zu werden. Das bedeutet, die oftmals negativen Auswirkungen für die Natur und die Bevölkerung eines fremden Landes werden beim nachhaltigen Reisen so gering wie möglich gehalten. Der Fokus des sanften Tourismus ist es also, auch während der Reise, einen schonenden Umgang mit Natur, Tier und Mensch zu pflegen.

Tipps für den sanften Tourismus

Dabei sollen natürlich die eigenen touristischen Ansprüche trotzdem nicht zu kurz kommen. Damit das gelingt, haben wir einige Tipps für Dich, um Deine nächste Reise etwas nachhaltiger zu gestalten.

Das Gepäck - minimalistisch und bewusst packen

Wo fängt das Reisen an? Richtig, zu Hause beim Koffer packen. Das sollte am besten nicht erst in der Nacht vor der Abreise geschehen, in der man alles wild in den Koffer schmeißt. Stattdessen ist es sinnvoll, einige Tage vorher und minimalistisch zu packen. Denn: je leichter Du packst, desto weniger Emissionen werden vom Verkehrsmittel ausgestoßen. Außerdem ist es hier von Vorteil, weiterzudenken. Eine wieder verwendbare Wasserflasche und eine Brotdose mitzubringen, spart nicht nur Geld, sondern auch Plastikmüll. Oft kann man sich Wasser nämlich in der Unterkunft oder auch an sauberen Brunnen auffüllen, anstatt sich ständig eine neue Flasche zu kaufen. Du möchtest am Strand oder beim Wandern picknicken? Dann ist es eine tolle und umweltschonende Idee, eigenes Besteck einzupacken.

Le Shop Vegan und Mode für nachhaltiges Reisen

Damit Dein Koffer nicht zu voll wird, ist es wichtig, bewusst zu packen. Le Shop Vegan hilft Dir gern dabei! Shorts sind unverzichtbar und können in zeitlosem Design unendlich kombiniert werden. Das heißt, viele brauchst Du davon nicht. Maxikleider sind nicht nur elegant, sondern aus veganen Materialien auch noch super angenehm auf der Haut - und das vor allem bei Hitze! Aufgerollt nehmen sie fast gar keinen Platz in Deinem Koffer ein. Und auch flache Sandalen lassen sich ganz einfach verstauen. Aus atmungsaktiven Materialien gemacht, eignen sie sich super für lange Spaziergänge. Und was ist mit Handgepäck? Auch hier können wir Dir bei einer umweltbewussten Entscheidung helfen. Unsere Rucksäcke und Kosmetiktaschen sind mit viel Platz und veganem, robustem Material der ideale Begleiter auf nachhaltigen Reisen.

Der Transport - lieber nicht über den Wolken anreisen

Um die Anreise zum Urlaubsort so nachhaltig wie möglich zu gestalten, sollte man am besten auf das Flugzeug verzichten. Dieses hat nämlich den größten ökologischen Fußabdruck. Dicht davon gefolgt ist übrigens das Kreuzfahrtschiff. Am besten ist es für die Umwelt, wenn Du Dich in den Zug setzt. Das spart einiges an Treibhausgasemissionen. Daher könnte man nochmal über das Reiseziel nachdenken: Einen Strand gibt es nämlich nicht nur in der Karibik, sondern auch am Mittelmeer. Und für das Bergsteigen eignen sich auch die Alpen. Wer den Flug nicht vermeiden kann, sollte versuchen möglichst lange am Reiseort zu bleiben. Außerdem kann man den CO2 Ausstoß bei manchen Airlines kompensieren. Dabei zahlst Du, extra zum Flugticket, einen relativ niedrigen Betrag, der Klimaschutzprojekten zugutekommt. Am Urlaubsort selbst bedeutet sanfter Tourismus, sich auf eine Region zu begrenzen. Erkundest Du diese mit dem Fahrrad oder gar zu Fuß, entdeckst Du viel mehr, als wenn Du Stunden am Flughafen für einen Inlandflug sitzt oder in großen Gruppen Inselhopping machst. Außerdem wird die Reise dadurch viel persönlicher.

Die Unterkunft - lokale Gasthäuser statt riesige Hotelanlagen

Reisen muss nicht immer bedeuten, sich in großen Hotelkomplexen aufzuhalten, in denen Pool und Essen parat stehen. Um nachhaltig zu reisen, sollte man auf große Hotelanlagen verzichten, denn das tägliche Wechseln von Handtüchern und Bettwäsche führt zu einem hohen Wasserverbrauch. Außerdem sind Gäste dazu verleitet mehr Müll zu produzieren, da Einwegprodukte wie Shampoo und Duschgel in den Badezimmern bereitgelegt werden. Wer trotzdem nicht auf das Hotel Feeling verzichten möchte, kann hier sein eigenes Verhalten etwas nachhaltiger gestalten: Urlauber*Innen können immer darauf bestehen, dass Handtücher und Bettwäsche nicht gewechselt werden. Zudem kann man eigene Kosmetikartikel mitbringen. Kleiner Tipp: festes Shampoo und Seife eignen sich hier wunderbar, da sie nicht auslaufen können. Das Ganze ist etwas einfacher umzusetzen, wenn man in lokalen Gasthäusern oder Ferienwohnungen übernachtet. Hier kannst Du sicher sein, dass das Geld auch an die Einheimischen bzw. die Bewohner des Reiseorts geht. Außerdem erlebst Du Deine Reise viel persönlicher, da Du viel mehr mit der Kultur im Austausch stehst. Als Alternative gibt es auch Bio Hotels, die darauf achten Ressourcen zu schonen oder Unterkünfte, die mit Siegeln für Nachhaltigkeit ausgezeichnet sind.

Die Aktivitäten - Respekt für Natur und Traditionen

Als Tourist, hat jede Entscheidung, die man trifft, Auswirkungen auf den Ort, in dem man sich befindet. Hier liegt der Fokus vor allem auf den Tieren in den Urlaubsorten. Es werden viele Touren angeboten, auf denen man Tiere beobachten kann. Diese werden häufig durch Essen angelockt, an das sie sich gewöhnen. Das verändert das natürliche Ökosystem und führt dazu, dass viele Tiere nicht mehr jagen und dadurch auf den Menschen angewiesen sind. Sanfter Tourismus bedeutet hier, als nachhaltige Alternative, ein Naturschutzgebiet oder ein Reservat zu besuchen. Dort kannst Du die Tiere auf Distanz in ihrer freien Wildbahn beobachten. Dafür einen einheimischen Tourguide zu wählen, kann von Vorteil sein. Dieser kennt nämlich oft auch versteckte Spots, die sich als Geheimtipp entpuppen! Ob auf Tour oder privat - der Respekt gegenüber fremden Kulturen und vor allem religiösen Stätten ist wichtig. Es kann nicht schaden, sich vorher über kulturelle Besonderheiten zu informieren. Eine andere Kultur auf persönlicher, respektvoller Ebene kennenzulernen kann einem sehr viel geben!

Nachhaltigkeit im Alltag

Neben Abenteuern kann es aber auch spannend sein, den Alltag auf Deiner Reise umweltschonend zu gestalten. In lokalen Restaurants zu essen, führt nämlich oft zu kulinarischen Erlebnissen! Damit entdeckst Du nicht nur neue Speisen, sondern unterstützt auch noch lokale Restaurantbetreiber. Dasselbe gilt übrigens für Lebensmittel, die Du in kleinen, lokalen Supermärkten kaufen kannst. Hier ist auch ein Besuch auf dem Wochenmarkt für regionales Obst und Gemüse eine tolle Alternative! Auch Andenken kann man in kleinen Geschäften von Einheimischen besorgen, anstatt in den nächst großen Souvenir Shop zu laufen. Und kleine Boutiquen bieten eine tolle Möglichkeit, Mode und Marken Vorort kennenzulernen. Was das Schonen unserer Ressourcen angeht, darf man gern auf Reisen weiterführen, was man Zuhause angefangen hat: Licht und Klimaanlage ausschalten, wenn man den Raum verlässt und beim Zähneputzen Wasser sparen. Außerdem kannst Du Strohhalme und Plastiktüten immer dankend ablehnen und darauf achten, Deinen Müll richtig zu entsorgen. Egal für welche Aktivität Du Dich entscheidest, wichtig dabei ist der Respekt gegenüber Tier, Natur und Mensch.

Vorteile des Ökotourismus

Nachhaltig zu reisen, schützt Natur und Kultur. Es verbessert das Wohlbefinden der Menschen vor Ort, indem Arbeitsplätze geschaffen und kulturelle Besonderheiten mit Bewunderung respektiert werden. Außerdem unterstützt sanfter Tourismus die biologische Vielfalt und macht Menschen für den Naturschutz zugänglich. Auch die regionale Wirtschaft wird gestärkt, indem die Einnahmen an Bewohner*Innen vor Ort gehen und nicht an internationale Reiseunternehmen. Und Ökotourismus kann auch zu einem schöneren Reiseerlebnis für Dich führen, weil der Austausch von Kulturen stärker und persönlicher ist. Hast Du nicht Lust, dem sanften Tourismus eine Chance zu geben?